„Mir wurde erzählt, Sie seien früher Anarchist gewesen?“, wird ein wohlhabender Bankier beim Abendessen plötzlich von seinem Gegenüber gefragt. Mit verblüffender Logik begründet der Bankier nun, wieso er sich auch heute noch für einen konsequenten Anarchisten hält: „Was heißt das, Anarchist zu sein? Das heißt, sich gegen die Ungerechtigkeiten auflehnen, die darin bestehen, dass wir gesellschaftlich gesehen ungleich zur Welt kommen! Warum schaffen wir sie nicht ab?!“ Fernando Pessoas satirische Erzählung Ein anarchistischer Bankier ist eine Kritik des bedingungslosen Kapitalismus. 

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  • Stefan Hunstein liest
  • Ein anarchistischer Bankier
  • Erzählung von Fernando Pessoa
  • Mit: Stefan Hunstein
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