Der Mensch kann sich vieles von verschiedenen Perspektiven ansehen. Von oben, von unten, von gegenüber oder schräg herabschauend, bei hellem Licht oder schwacher Beleuchtung, im Abendrot oder in der Morgensonne, von vorne oder von hinten... Aber das eigene Leben, das lebt man vorwärts und begreift es rückwärts. Aber was ist das eigentlich: „dieses Leben“, das man hat, ohne es im Internet bestellt zu haben, und das man weder umtauschen noch bei Kleinanzeigen verticken kann. (Obwohl...?) Ist die Ungewissheit, was noch kommen wird, ein schöneres Gefühl als die Erinnerung an das, was schon passiert ist? Wird man wertvoller mit jedem Tag, oder nutzt man eigentlich mit jeder Sekunde mehr ab?

Die Jugendlichen der Ev. Stiftung Overdyck fragen jene, die es wissen müssen, und suchen die Senior*innen im Haus der Generationen auf. In dem Projekt #socialdramababy treffen zwei weit von einander entfernt liegende Perspektiven auf das Leben aufeinander und reden, spielen und bewegen, was sie dazu zu sagen haben.

Probenbeginn ab Oktober 2018. Aufführungen im April 2019 in den Räumen des Haus der Generationen.

Das Projekt #socialdramababy wird gefördert durch „Wege ins Theater“, das Förderprogramm der ASSITEJ im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

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  • In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Bochum e.V. und der Ev. Stiftung Overdyck
  • Leitung: Josephine Raschke 
  • #Junges Theater
Team:
  • Leitung: Josephine Raschke