Text
Eine Coming-of-Age-Story übers Hinfallen, Aufstehen und Weitertanzen.
Nova ist 17, aufgeweckt, sehr intelligent und ein echter Rollkunstlauf-Pro. Ein queeres, Schwarzes Mädchen voller Lebenslust. Immer an ihrer Seite: ihre beste Freundin Mitra, die Missy Elliott liebt und deshalb von allen Missy genannt wird. Es ist kurz vor den Sommerferien, als ihre Mutter mit Nova und ihrem kleinen Halbbruder Cosmos ans andere Ende von Berlin zieht. Für schlimme Erinnerungen an den gewalttätigen Stiefvater soll es hier keinen Platz mehr geben. Nova wünscht sich einen Neuanfang und träumt vom ersten Kuss.
Und tatsächlich wird ihr Leben wieder bunt, denn sie trifft Akoua. Das Mädchen mit den blauen Braids wird von allen Doc genannt, jobbt in einer Eisdiele und ist Hip-Hop-Tänzerin. Nova verliebt sich Hals über Kopf – für sie ist Akoua die Sonne, so strahlend und Schwarz. Die Lovestory der beiden scheint perfekt, bis Nova plötzlich wieder von ihrer schmerzhaften Vergangenheit eingeholt wird und sich in Wut und Hilflosigkeit zu verlieren droht. Doch das mutige Mädchen trifft eine Entscheidung, die sie und ihren kleinen Bruder endgültig aus dem Kreislauf der Angst und Gewalt befreit.
Chantal-Fleur Sandjon gewann 2023 mit ihrem Versroman Die Sonne, so strahlend und Schwarz den Deutschen Jugendliteraturpreis. In eindringlich verdichteter Sprache durchdringt sie das Heranwachsen als Schwarze, queere junge Frau in Deutschland in all seinen Facetten. Shari Asha Crosson begibt sich in ihrer Inszenierung auf die Suche nach Heilung und dem Ausbruch aus dem Kreislauf generationsübergreifender Traumata.
Informationen zum Stück
- Die Sonne, so strahlend und Schwarz
- nach Chantal-Fleur Sandjon
- in einer Fassung von Shari Asha Crosson
- 🐩 14+
- Regie: Shari Asha Crosson
- Ort: Theaterrevier
- Premiere: 10.01.2027
Beteiligte
- Regie: Shari Asha Crosson
Alle Beteiligten
- Regie: Shari Asha Crosson
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