Text
Krippenblues, Frank Goosens Weihnachtsprogramm, wurde vom Autor mal wieder neu abgemischt. Immer noch geht es um die Frage, wieso die Vorweihnachtszeit mutwillig in den Spätsommer gezogen wird und wieso gelbe Pullover genauso wenig auf dem Gabentisch zu suchen haben wie Rasenmäher für Kinder oder ein violettes Einhorn, das auch noch singen kann. Aber wieso eigentlich hat Kirsten Schmidt früher im Kindergarten vom Nikolaus immer die beste Schokolade bekommen? Wie feiert man Weihnachten mit Dalli-Dalli? Was ist, wenn einem das Geschenk, das man von der Liebsten bekommt, nicht gefällt? Ist Zimtstern-Orange wirklich ein vertretbares Aroma für Tee? Und was war Vattas Kommentar zum Thema Rosenkohl?
Frank Goosen schöpft nach mehr als einem halben Jahrhundert voller Spekulatius und Lebkuchen, Stille Nacht und Last Christmas, von besinnlichen Gottesdiensten bis zur Party für Jesus hochkomisch aus einem reichen Erfahrungsschatz als Weihnachtsprofi, der schon erlebt hat, dass Ochs und Esel nur Decknamen waren. Ja, es ist absurd, aber es ist eben Weihnachten.
Informationen zum Stück
- Krippenblues – Neu abgemischt
- von und mit Frank Goosen
- Ort: Schauspielhaus
Vorstellungen
Beteiligte
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Pressestimmen
Pressestimmen
„Der Krippenblues strapazierte die Lachmuskeln im Trigon bis zur Schmerzgrenze. Frank Goosen holte zu einem Rundumschlag auf die festlichen Feiertage aus. Dabei schoss der Ex-Tresenleser eine Lachsalve nach der anderen ab. Das schallende Gelächter wollte nicht abebben, und kaum einer hat dass Trigon trockenen Auges und ohne ausgeprägten Lachmuskelkater verlassen.“
Halterner Zeitung
„Schon als Goosen die Bühne betritt, wird klar: An diesem Abend zählt das Wort und nicht die Show. Richtig gut sind die Geschichten mitten aus dem Leben, wenn er von „Omma“, „Oppa“, Tante, Onkel spricht, wenn er Selbsterlebtes satirisch nachempfindet. Frank Goosen malt seine Verwandtschaft in den schrillsten Farben, spart nicht an Selbstironie und erntet dafür lang anhaltenden, verdienten Applaus.“
NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG