Irgendwo in Bochum, vielleicht an einem erhöhten Punkt, von dem aus sich der Blick über das Ruhrgebiet öffnet, findet ein etwas anderer Theaterabend statt, der seinen intimen Zauber aus wenigen handverlesenen Elementen entfaltet: Armes Theater, das nicht mehr braucht, als einen Schauspieler, eine*n Zuschauer*in und Phantasie. Im Zentrum des Regiedebüts von Eléonore Bonah stehen die Gedanken einer jungen Person, die im Begriff ist, erwachsen zu werden. Ihre einstmals einfach strukturierte Welt transformiert sich zusehends in ein Dickicht komplizierter zwischenmenschlicher Beziehungen. Aber was bedeuten die kleinteiligen Verstrickungen des Alltäglichen, wenn man vom All aus auf die Welt blickt? Wenn man alles Überflüssige abzieht – was bleibt dann übrig?

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